Für die Schönheit: Positiv denken und Haltung annehmen



Um Falten zu bekämpfen, muss es nicht gleich eine Botox-Spritze oder ein Facelift sein. Ein einfaches Training hilft auch. Billiger und vor allem nachhaltiger ist es, die Kraft der Gedanken zu nutzen. Wem es gelingt, die positiven Seiten des Lebens zu betonen, strahlt das auch aus. Wie Menschen sich fühlen, spiegelt sich nämlich in ihrem Gesicht.

Das hat eine US-Studie eindrucksvoll belegt. Darin mussten Studenten die Führungsqualitäten von Firmenchefs anhand von Fotos beurteilen. Obwohl sie nicht wussten, wessen Gesichter zu sehen waren, konnten sie erfolgreiche von weniger erfolgreichen Managern klar unterscheiden. Die Vorstandsvorsitzenden florierender Unternehmen strahlten mehr Kompetenz, Dominanz, Reife, Sympathie und Vertrauenswürdigkeit aus als die Bosse weniger gut gehender Betriebe.


Ein Klassiker für das Training gegen Falten stammt von Benita Cantieni. Die Schweizerin geht die Sache ganzheitlich an. Sie sagt: Die Körperhaltung spiegelt sich im Gesicht. Das sei anatomisch bedingt: "Becken und Brustkorb verhalten sich zueinander wie Unterkiefer und Oberkiefer. Sie können diese Behauptung leicht nachprüfen. Entspannen Sie Mund und Kiefer. Kippen Sie Ihr Becken kraftvoll nach vorne, und spüren Sie nach, wie sich auch der Unterkiefer vorschiebt. Umgekehrt: Wird das Becken nach hinten verschoben, in ein auffälliges Hohlkreuz, zieht sich auch der Unterkiefer nach hinten", erklärt sie in ihrem Buch "New Faceforming". Die richtige Haltung des Körpers sei daher der erste Schritt zu einem glatten Gesicht. Dazu die Wirbelsäule aufrichten, den Brustkorb dehnen und den Kopf gerade halten, empfiehlt Cantieni. Außerdem hat die Schweizerin ein Training entwickelt, das gezielt gegen Falten im Gesicht wirken soll. Ihrer Ansicht nach rühren die meisten und tiefsten Falten im Gesicht von Verspannungen der tief unter der Haut liegenden Muskulatur. Ihr Tipp, um Zornesfalten zu glätten: Je einen Finger von unten oder von der Seite auf den inneren Ansatz der Augenbrauen neben der Nasenwurzel legen. Dann ultrazart Richtung Brauenknochen pulsieren. Das Programm "New Faceforming" lehrt, die Muskeln des Kopfes wahrzunehmen, zu dehnen, zu kräftigen und zu vernetzen. Es soll auch bei Zähneknirschen, Spannungskopfschmerzen und chronisch verspannten Nackenmuskeln gute Erfolge zeigen.


© Foto:Pixabay, www.lifeline.de/ 3.9.21




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